Xclusive motorsports azithromycin


Präparat: Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten
PZN: 1038447
Packungsgröße: 3 Stück (N1)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform (Teilbarkeit): Filmtabletten (halbierbar)
Anbieter:
HEXAL AG
Industriestr. 25
83607 Holzkirchen
Tel.: 0800/4392527
Fax: 0800/4392532

Aktiver Wirkstoff:
  • Azithromycin 2-Wasser (524.1 mg pro Stück)

    = Azithromycin (500 mg pro Stück)

Sonstige Bestandteile:
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Hypromellose
  • Lactose 1-Wasser
  • Lactose
Weitere Bestandteile
  • Macrogol 4000
  • Magnesium stearat
  • Maisstärke
  • Natrium dodecylsulfat
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Titan dioxid
Zuklappen

Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten

  • Das Präparat ist ein Azalid-Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide, das empfindliche Bakterien am Wachstum hindert.
  • Es wird angewendet zur Behandlung folgender Infektionen, die durch Azithromycin-empfindliche Erreger hervorgerufen sind:
    • leichte bis mittelschwere ambulant erworbene Lungenentzündung (Pneumonie), insbesondere Pneumonie verursacht durch Mycoplasma pneumoniae, Chlamydophila psittaci (Ornithose) oder Chlamydophila pneumoniae.
    • akute Verschlechterung einer chronischen Bronchitis
    • akute bakterielle Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
    • Rachenentzündung (Pharyngitis) und Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillitis) und akute Mittelohrentzündung (Otitis media) bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen ß-Lactam-Antibiotika, oder wenn eine solche Behandlung aus anderen Gründen nicht geeignet ist.
    • Haut- und Weichteilinfektionen, wie Furunkellose (schmerzhafte Entzündung des Haarbalgs und umliegenden Gewebes), Pyodermie (brennende, eitrige Entzündung der Haut) Impetigo (hochinfektiöse bakterielle Hautinfektion) und Erysipel (bakterielle Infektion der oberen Hautschichten) bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen ß-Lactam-Antibiotika, oder wenn eine solche Behandlung aus anderen Gründen nicht geeignet ist.
    • Unkomplizierte Genitalinfektionen durch Chlamydia trachomatis

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten

  • Das Präparat darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Azithromycin, Erythromycin, ein anderes Makrolid- oder Ketolid-Antibiotikum oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie unter einer schwerwiegenden Lebererkrankung leiden

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat einnehmen.
      • wenn bei Ihnen eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion vorliegt
      • wenn bei Ihnen eine Beeinträchtigung der Leberfunktion vorliegt: Da Azithromycin in der Leber verstoffwechselt und über die Galle ausgeschieden wird, sollten Sie das Arzneimittel, wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden, nicht einnehmen.
      • bei Infektion mit Erythromycin-resistenten Gram-positiven Bakterien-Stämmen (Kreuzresistenz) und den meisten Stämmen Methicillin-resistenter Staphylokokken.
      • wenn Sie gleichzeitig Mutterkornalkaloide (Ergotalkaloide) anwenden: Da die gleichzeitige Anwendung von Ergotalkaloiden und Makrolid-Antibiotika (Gruppe von Antibiotika, zu der Azithromycin gehört) zu einer Beschleunigung der Entwicklung von Vergiftungserscheinungen mit Ergotalkaloiden (Ergotismus) führte, sollten Sie Azithromycin und Ergotalkaloid-Derivate nicht gleichzeitig anwenden.
      • wenn Sie an einer neurologischen oder psychiatrischen Erkrankung leiden.
      • bei QT-Verlängerung (bestimmtes Intervall im EKG):
        • Patienten mit einer angeborenen oder erworbenen QT-Verlängerung sollten das Präparat daher nicht einnehmen.
        • Bestimmte Arzneimittel, die eine Verlängerung des QT-Intervalls hervorrufen können, beispielsweise Arzneimittel, die zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen verwendet werden (Antiarrhythmika der Klassen IA und III), Cisaprid und Terfenadin sollten nicht gleichzeitig mit Azithromycin angewendet werden.
        • Patienten mit gestörtem Elektrolythaushalt, insbesondere bei zu niedrigen Kaliumkonzentrationen (Hypokaliämie) und Magnesiumkonzentrationen (Hypomagnesiämie) im Blut, sollten die Filmtabletten nicht einnehmen.
        • Ebenso sollten Patienten mit klinisch relevantem Abfall der Herzfrequenz (Bradykardie), Herzrhythmusstörungen oder schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) Azithromycin nicht einnehmen.
      • Zweitinfektionen (Sekundärinfektionen) durch einen anderen Krankheitserreger: Es sollte auf mögliche Symptome von Sekundärinfektionen geachtet werden, die durch nicht-empfindliche Erreger, wie z. B. Pilze, hervorgerufen werden.
    • Azithromycin ist nicht das Mittel der Wahl für die Behandlung von Entzündungen des Rachenraumes (Pharyngitis) und der Rachenmandeln (Tonsillitis), die durch Streptococcus pyogenes verursacht sind. Bei diesen Erkrankungen sowie zur Vorbeugung (Prophylaxe) von akutem rheumatischem Fieber (bestimmte Erkrankung, die nach einer Entzündung auftreten kann, die durch Streptokokken verursacht wurde) ist Penicillin das Mittel der Wahl.
    • Azithromycin ist nicht das Mittel der ersten Wahl für die Behandlung von Entzündungen der Nasennebenhölen (Sinusitis) und einer Mittelohrentzündung (Otitis media).
    • Azithromycin ist nicht zur Behandlung von schweren Infektionen geeignet, bei denen schnell hohe Blutkonzentrationen des Antibiotikums erreicht werden müssen.
    • Infektionen der Haut und Weichteile werden meist durch den Erreger Staphylococcus aureus und Streptococcus pyogenes verursacht. Beide Arten sind nicht mehr empfindlich gegen Makrolide (bestimmte neue Klasse von Antibiotika). In Fällen in denen Beta-Laktam-Antibiotika nicht verwendet werden können, z. B. Allergie gegen Beta- Laktame, gilt Azithromycin als eine alternative Behandlungsmöglichkeit.
    • Während der Behandlung mit Azithromycin kann es zu einer schweren Muskelschwäche (Myasthenia gravis) oder zur Verschlimmerung der Beschwerden dieser Erkrankung kommen.
    • Azithromycin ist nicht angezeigt für die Behandlung von infizierten Brandwunden.
    • Bei sexuell übertragenen Infektionen sollte eine gleichzeitige Infektion mit Treponema pallidum (Erreger der Syphilis) ausgeschlossen werden.
    • Nach Anwendung von Makrolid-Antibiotika (Gruppe von Antibiotika, zu der Azithromycin gehört) wurde über eine ernst zu nehmende schwere Schleimhautentzündung des Darmes (pseudomembranöse Enterokolitis) berichtet. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn es bei Patienten nach Einleiten der Behandlung mit Azithromycin zu Durchfällen kommt.
    • Es liegen keine Erfahrungen über die Sicherheit und Wirksamkeit bei der Langzeitanwendung von Azithromycin in den genannten Anwendungsgebieten vor. Falls es zu einem schnellen Wiederauftreten der Infektion kommt, sollte eine Behandlung mit einem anderen Antibiotikum in Betracht gezogen werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nach bisherigen Erfahrungen hat Azithromycin im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Durch das Auftreten von Nebenwirkungen kann jedoch ggf. das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr sowie zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

Schwangerschaftshinweis

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Schwangeren sollte das Präparat nur in Ausnahmefällen bei möglicher Lebensgefährdung und fehlender Möglichkeit einer Alternativtherapie gegeben werden, da eine abschließende Beurteilung der Sicherheit dieser Therapie zurzeit noch nicht möglich ist.
  • Stillzeit
    • Azithromycin, der Wirkstoff des Arzneimittels, geht in die Muttermilch über.
    • Da nicht untersucht ist, ob Azithromycin schädliche Auswirkungen auf den gestillten Säugling hat, sollen Sie während einer Behandlung nicht stillen. Es wird empfohlen, während der Behandlung und zwei Tage nach Abschluss der Behandlung die Milch abzupumpen und zu verwerfen. Danach kann das Stillen wieder aufgenommen werden.

Dosierung

Dosierung von Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Die Gesamtdosis beträgt 1500 mg Azithromycin, die entweder nach dem 3-Tage Therapieregime oder dem 5-Tage Therapieregime eingenommen werden kann.
    • Für eine 3-Tages-Therapie
      • Empfohlenes Dosierungsschema:
        • Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen: Über 45 kg
          • Einzeldosis pro Tag:
            • 1 x 1 Filmtablette (entsprechen 1 x 500 mg Azithromycin)
          • Tagesgesamtdosis:
            • 1 Filmtablette (entsprechen 500 mg Azithromycin)
    • Für eine 5-Tages-Therapie
      • Empfohlenes Dosierungsschema:
        • Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen: Über 45 kg
          • Einzeldosis pro Tag
            • Tag 1: 1 x 1 Filmtablette (entsprechen 1 x 500 mg Azithromycin)
            • Tag 2 - Tag 5: 1 x 1/2 Filmtablette (entsprechen 1 x 250 mg Azithromycin)
          • Tagesgesamtdosis
            • Tag 1: 1 Filmtablette (entsprechen 500 mg Azithromycin)
            • Tag 2 - Tag 5: 1/2 Filmtablette (entsprechen 250 mg Azithromycin)
    • Bei unkomplizierten, durch Chlamydia trachomatis hervorgerufenen Entzündungen der Harnröhre (Urethritis) und der Gebärmutter (Zervizitis) beträgt die Dosierung 1000 mg Azithromycin, die auf einmal eingenommen wird, entsprechend 2 Filmtabletten.
    • Bei der Behandlung von Pneumonien ist die Wirksamkeit von Azithromycin ausreichend belegt. In den meisten Fällen erscheint auch die Anwendung des 3-Tage-Therapieregimes ausreichend.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.
  • Eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion
    • Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist bis zu einer Glomerulären Filtrationsrate von < 10 ml/min keine Dosisanpassung erforderlich.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Die Nebenwirkungen bei Dosen über den empfohlenen Dosierungen glichen denen nach normalen Dosierungen. Die typischen infolge einer Überdosierung von Makrolid- Antibiotika auftretenden Symptome umfassen vorübergehenden Hörverlust, schwere Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei Überdosierung sollten Sie einen Arzt verständigen. Ggf. ist die Gabe von medizinischer Kohle und eine allgemeine symptomatische Behandlung sowie Maßnahmen zur Unterstützung der Vitalfunktionen angezeigt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn zu wenig eingenommen wurde, kann man die fehlende Menge sofort einnehmen, nachdem dies bemerkt wurde. Die nächste Einnahme erfolgt dann zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt.
    • Sollte eine Einnahme ganz vergessen worden sein, darf die versäumte Dosis beim nächsten Termin nicht zusätzlich eingenommen werden, sondern die Einnahme ist um einen Tag zu verlängern.
    • In jedem Fall sollte aber die vom Arzt verordnete Gesamtmenge eingenommen (auch wenn sich die Gesamteinnahmedauer um 1 Tag verlängert) und Ihr Arzt entsprechend informiert werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Um mögliche Folgeschäden zu vermeiden, sollte die Einnahme in der vom Arzt vorgegebenen Form bis zum Ende vorgenommen und auf keinen Fall ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt vorzeitig beendet werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Etwa 13% der in klinische Studien eingeschlossenen Patienten berichteten über unerwünschte Ereignisse, wobei Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts am häufigsten waren.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Sehr häufig auftretende Nebenwirkungen (bei mehr als 1 von 10 Behandelten):
      • Durchfall
    • Häufig auftretende Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Behandelten):
      • Erbrechen, Übelkeit, Beschwerden im Bereich des Bauches (Schmerzen, Krämpfe)
      • Kopfschmerzen
      • Abnahme der Lymphozyten (Untergruppe der weißen Blutkörperchen), Anstieg der Eosinophilen (Untergruppe der weißen Blutkörperchen), Abnahme der Bicarbonatkonzentration im Blut, erhöhte Anzahl von Basophilen, Monocyten und Neutrophilen (Untergruppe der weißen Blutkörperchen)
    • Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 Behandelten)
      • Schwindel, Benommenheit, Geschmacksstörungen, Parästhesien (unangenehme Körperempfindung mit Kribbeln, Taubheit, Einschlafen der Glieder)
      • Nervosität, Schlaflosigkeit
      • weicher Stuhlgang
      • abnorme Schläfrigkeit (Somnolenz)
      • Krampfanfälle (Konvulsionen)
      • Störung des Geruchssinnes
      • Appetitlosigkeit
      • Verstopfung, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Magenentzündung, Schluckbeschwerden, Völlegefühl, Mundtrockenheit, Aufstoßen, wunde Mund-Stellen, erhöhter Speichelfluss
      • allergische Reaktionen wie Pruritus (Juckreiz) und Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), juckender Hautausschlag, Entzündungen der Haut, trockene Haut, Schwitzen
      • Gelenkschmerzen (Arthralgien)
      • Pilz- und bakterielle Infektionen, insbesondere des Mundes, des Halses, der Nase, der Lunge, des Darms und der Vagina
      • Blutbildveränderungen (Neutropenie, Eosinophilie, Leukopenie)
      • Angioödeme; Überempfindlichkeit
      • Sehstörungen
      • Unter Therapie mit Makrolid-Antibiotika wurden selten Hörstörungen berichtet. Bei einigen Patienten, die Azithromycin erhielten, wurde ebenfalls über Hörstörungen einschließlich Hörverlust, Taubheit und/oder Tinnitus, Drehschwindel berichtet. Viele dieser Berichte standen im Zusammenhang mit Langzeitanwendungen hoher Dosen von Azithromycin im Rahmen klinischer Studien. In der Regel waren diese Erscheinungen in den Fällen, in denen Informationen über den Verlauf verfügbar waren, reversibel.
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • Hitzewallungen
      • Atembeschwerden, Nasenbluten
      • Abnorme Laborwerte (von z. B. Blut-, Leber- und Nierenfunktionstests)
      • Nebenwirkungen nach Behandlungsende
      • Gelenkentzündungen, Muskel-, Rücken- und Nackenschmerzen
      • Schwierigkeiten und Schmerzen beim Wasserlassen, Nierenschmerzen
      • Zwischenblutungen, Funktionsstörung des Hodens
      • Hautschwellungen, Schwäche (Asthenie), allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Schwellungen im Gesicht, Brustschmerzen, Fieber, Schmerzen
    • Selten auftretende Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Behandelten)
      • Aggressivität
      • Blutbildveränderung (Thrombozytopenie)
      • Unruhe
      • Angst
      • Ich-Störung, bei älteren Patienten kann es zu Delirium kommen.
      • Bewusstlosigkeit (Synkopen)
      • Überaktivität
      • Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), inklusive des von anderen Makroliden bekannten Herzjagens (ventrikulären Tachykardien). Selten wurden QT-Strecken-Verlängerung (bestimmte EKG-Verlängerung) und Torsade de Pointes (bestimmte Herzrhythmusstörung) berichtet (siehe auch Kategorie "Patientenhinweis")
      • Blutdruckabfall (Hypotonie)
      • Verfärbung der Zunge, Verfärbung der Zähne
      • schwere Darmentzündung (pseudomembranöse Enterokolitis)
      • Bauchspeicheldrüsenentzündung
      • Abweichungen der Leberwerte, Hepatitis (Leberentzündung),
      • Gelbsucht mit Stauung der Gallenflüssigkeit (cholestatischem Ikterus), Leberzellschädigungen und Leberversagen in seltenen Fällen mit tödlichem Verlauf.
      • allergische Reaktionen wie Schwellungen der Haut (Angioödem, übermäßige Empfindlichkeit für Licht (Photosensitivität)
      • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis) und akutes Nierenversagen
      • schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer, epidermaler Nekrolyse.
      • hämolytische Anämie (eine Form der Blutarmut)
    • Andere Nebenwirkungen, die bei Anwendern beobachtet wurden, deren genaue Häufigkeit (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar ist) aber nicht bekannt ist, sind:
      • knötchenförmiger Hautauschlag (makulopapulöser Hautausschlag)
      • Brustschmerz, Ödeme (Schwellung des Gewebes aufgrund von Wassereinlagerung) (im Zusammenhang mit einer Erkrankung des Brustraums)
      • Verschlimmerung der Symptome einer Muskelschwäche (Myasthenia gravis) oder Auftreten von Muskelschwäche
      • Schmerzen
      • Halluzinationen
      • Geruchs- oder Geschmacksverlust
      • Anaphylaktische Reaktionen
      • Hypästhesie (herabgesetzte Berührungs- bzw. Schmerzempfindung der Haut)
      • Fulminante Hepatitis
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen
    • Wie bei vielen anderen Antibiotika ist eine Überwucherung durch unempfindliche Organismen inklusive Pilzen (Vaginitis) möglich. Deshalb ist auf solche Zeichen zu achten und Ihr Arzt wird gegebenenfalls eine geeignete Therapie einleiten. Anaphylaxie, Ödeme (in seltenen Fällen tödlich), Müdigkeit, Unwohlsein, Kandidose (Infektionskrankheiten durch Pilze).
  • Gegenmaßnahmen
    • Folgende extrem seltene Nebenwirkungen (nähere Erläuterungen zu diesen Nebenwirkungen siehe oben) können unter Umständen akut lebensbedrohlich sein. Darum ist sofort ein Arzt zu informieren, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt.
      • Pseudomembranöse Enterokolitis (Dickdarmentzündung):
        • Hier muss der Arzt eine Beendigung der Therapie mit dem Präparat in Abhängigkeit von der Indikation abwägen. In derartigen Fällen ist eine geeignete Therapie (z. B. Einnahme von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist) einzuleiten. Arzneimittel, welche die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
      • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Anaphylaxis):
        • Im Falle einer extrem seltenen, aber möglicherweise lebensbedrohlichen Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktischer Schock) muss die Behandlung mit dem Arzneimittel sofort unterbrochen werden, und es müssen alle üblichen Notfallmaßnahmen (z. B. Gabe von Antihistaminika, Glucocorticoiden, Sympathomimetika sowie künstliche Beatmung, falls notwendig) ergriffen werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Amantadin
  • Amiodaron
  • Amisulprid
  • Amitriptylin
  • Amitriptylin oxid
  • Artemether
  • Budipin
  • Chlorprothixen
  • Citalopram
  • Diphenhydramin
  • Domperidon
  • Dronedaron
  • Droperidol
  • Erythromycin
  • Escitalopram
  • Moxifloxacin
  • Thioridazin

Es besteht ein großes Risiko für eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Außerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen "Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Azithromycin HEXAL 500mg Filmtabletten" kommen kann.

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Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

Zuklappen

Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/


Source: http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Azithromycin-HEXAL-500mg-Filmtabletten-1038447.html


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Дата: 18.10.2017, 10:13 / Просмотров: 64192